Burg Muristetin


Durch die Liebenswürdigkeit des Herrn Oberlehrers Alois Farnik aus Murstetten (am Bild links-Ruhestand 1920) wurden dem Gefertigten die Beiträge zur Schulchronik Murstetten zur Verfügung gestellt aus welchem folgende hochinteressante geschichtliche Daten über die Burg Murstetten entnommen wurden.

 An der Stelle, welche nun von den Trümmern der einstigen Goldburg bedeckt wird, stand einst ein römisches Castell. In der Zeit der Völkerwanderung wurde dasselbe wahrscheinlich, wie so viele andere römische Ansiedlungen, zerstört. Römische Grabsteine und
mehrere Münzen, welche vorgefunden wurden :-und noch vorhanden sind, geben Zeugnis hiervon.  

Auch die verfallene Wasserleitung dürfte ein Werk der Römer gewesen sein.

Als Karl der Große die Avaren vertrieb, wurde auf den Mauerresten des Castells eine neue Burg errichtet, welche den Namen Muristetin (Mauerstätte) erhielt.

Im 12. Jahrhundert war es der Sitz eines adeligen Geschlechtes. 1180-1190 wird ein "Henricus de Muristetin" genannt.

Schon im 12. Jahrhundert war es der Sitz eines adeligen Geschlechtes - Henricus de Muristetin

1529 wurde die Burg Muristetin von den Türken zerstört.




Woher kommt dieser Text unten??


1526 heiratete Anna von Pötting den schwäbischen Ritter Wolfgang Althann und brachte somit die Burgen Murstetten und Heizing in die Ehe ein.

1529 wurde die Burg Murstetten bei der ersten Türkenbelagerung zerstört.
(Murstetten I)


1580 begann der Sohn von Anna von Pötting und Wolfgang Althann, Christoph Althann als Thronfolger unterhalb der Pfarrkirche mit dem Bau einer neuen Burg, der "Goldburg" im Stil der italienischen Renaissance.
(Murstetten II)

Um 1580 übersiedelten die Althan von ihrem ehemals neben der Kirche stehenden Sitz in das neue Schloß.

Quellen: 
Chronik von Murstetten, archive.org, Saalbuch des benedictiner-Stiftes Göttweig von Wilhelm Karlin