1993 Faschingsgilde "WEIMU" 

(Weißenkirchen-Murstetten)

Im Jahre 1993 wurde die Faschingsgilde „Weimu“ gegründet.

Gildenchef Franz „Max“ Erber erinnert sich: „Im Herbst 1992 trafen einander im Extrazimmer des Gasthauses Wurlitzer Vertreter der Chöre, der Vereine und der Musikgruppen unserer Gemeinde und wollten 20 Jahre Gemeindezusammenlegung Weißenkirchen/Murstetten feiern. Nach einer ziemlich heftigen Diskussion fand man keinen Grund, irgendetwas zu feiern. Das geplante und erhoffte Zusammenwachsen der beiden im Jahr 1972 zwangsverpflichteten Gemeinden hatte nicht oder noch nicht stattgefunden.“


Mit dem Ziel, etwas Gemeinsames zu schaffen, wurde danach ein Versuch gestartet und die Durchführung der ersten Faschingssitzungen geplant. 

Am Freitag, den 5. Februar 1993, fand die erste Sitzung statt. 

Erber: „Aufgrund des vollkommen unerwarteten Besucherantrages wurden am 14. Februar 1993 in Murstetten zwei weitere Sitzungen abgehalten.“

Seither wurden in knapp 50 Vorstellungen mit einem jeweils mehr als zweistündigen Programm die jeweils aktuellen Ereignisse und Entwicklungen der Gemeinde, in Gesang und Sprache, mit Ballettvorführungen und Sketches aufs Korn genommen. 

Das Rahmenprogramm gestaltete von Anfang an der Musikverein Murstetten.

Als Gründungsmitglieder der Faschingsgilde können neben Gildenchef Erber auch der frühere Kapellmeister des Musikvereins Murstetten, Anton Kos (verstorben 2012), „Maler und Landstreicher“ Johann Waldherr (verstorben 2012) aus Perschling und eine Reihe von verlässlichen Akteuren, darunter Josef Rauch (verstorben 2022), Alois Siedl, Josef Kobam (verstorben 2023),  Ernst Kraus, Bürgermeister Reinhard Breitner oder Gemeindearbeiter gelten.

Auch Peter Grundböck aus Gunnersdorf, die Landjugend Weißenkirchen, die Feuerwehr Murstetten und viele weitere Mitwirkende sorgten und sorgen für den perfekten Ablauf der jeweils sechs Aufführungen im Jänner und Februar, drei in Perschling (Gasthaus Wurlitzer) und drei in Murstetten (Gasthaus Kahri).

Gilde übernimmt die Gemeindefahne

Zum organisatorischen Faschingsbeginn übernimmt am 11. November vor den Sitzungen symbolisch eine Abordnung der Gilde die Gemeindefahne vom Bürgermeister und gibt sie erst am Aschermittwoch nach den Sitzungen wieder zurück.

1996: Anton Kos mit seinen beliebten G’Stanzln

Bild von Mag. Peter Nussbaumer

1996: Johann Waldherr als Maler und Landstreicher

Bild von Mag. Peter Nussbaumer

1999 sang Bürgermeister Reinhard Breitner ein Solo.

2011: Männerballett, bestehend aus Peter Grundböck, Thomas Brandstetter, Johann Dorner, Reinhard Breitner, Josef Kobam und Alois Siedl (von links).

Bild von Mag. Peter Nussbaumer

Quelle: noen.at/herzogenburg

2016 Übergab der Gemeindefahne an die Faschingsgilde

2025

1. Reihe von links:  Bürgermeister Daniel Weis, Christoph Dauda,  

Obmann Reinhard Breitner, Obmann-Stellvertreterin Claudia Kobam, 
Ex-Gildenchef "Max Erber, Andreas Kos, Paul Priesching


2. Reihe von links: Alois Siedl, dahinter Mag. Peter Nussbaumer, Ernst Kraus, dahinter Christian Dudeschek, Philipp Breitner, dahinter Kevin Kobam, Andreas Zuchna, ?, ? Marschall, und  ehem. Kassierin Michaela Kerschner 



Franz „Max“ Erber zieht sich nach 30 Jahren zurück. 


Als neuer Obmann des Vereins, der den Namen "Faschingsgilde WEIMU" tragen wird, wurde Altbürgermeister Reinhard Breitner vorgeschlagen, als seine Stellvertreterin ist Claudia Kobam nominiert worden. 

Die weiteren Funktionen werden Gerhard Koch als Kassier, Christof Dauda als Kassier-Stellvertreter, Peter Nussbaumer als Schriftführer und Paul Priesching als Schriftführer-Stellvertreter innehaben. Besonders aktive Mitglieder der Faschingsgilde sollen als Beiräte dem Vorstand angehören.

Bild und Quelle: noen.at/herzogenburg